DIE PERFEKTE INTERMITTIERENDE KOMPRESSION

Viele Einsatzgebiete für die apparative intermittierende Kompression:
speziell bei Immobilität - auch für Privatpersonen!

Haben Sie gewusst, wie vielseitig der lympha-mat eingesetzt werden kann? Es ist nicht nur eine Lymphtherapie, sondern eine aktive Kompression, welche beispielsweise bei Immobilität die Funktion der Waden-Muskelpumpe teilweise substituiert. Die Indikationen sind sehr vielseitig (nicht abschliessend):

  • Thromboembolie-Prophylaxe
  • postthrombotisches Syndrom
  • Ulcus cruris
  • venöse Ödeme
  • posttraumatische Ödeme
  • Lymphödeme
  • Lipödeme !!
  • Ödem-Mischformen
  • diabetischer Fußdefekt
  • sensorische Störung bei Hemiplegie
  • "Restless legs"-Syndrom

Dies bedeutet, dass die apparative Kompression auch zur OP-Vor- oder Nachsorge eingesetzt werden kann, z.B. bei Hüft- oder Knie-Ersatz.

Oft wird gesagt, dass diese Therapie die manuelle Lymphdrainage "ersetzt". Das stimmt so natürlich nicht und ist schlichtweg eine gelegentlich geäusserte Behauptung von TherapeutInnen, die meinen, die AIK würde sie als manuelle Therapeuten ersetzen. Die apparative Kompression ist, genauso wie die manuelle Lymphdrainage, Bestandteil der KPE, der komplexen physikalischen Entstauungstherapie. Und für betroffene Personen, die halt nicht allzu regelmässig zur Therapie können, kann die apparative Kompression in Heimtherapie unterstützend helfen, einen Zustand weitestgehend zu halten. Die Kompression gehört dem Patienten!

TUT AUCH BEI "SCHWEREN BEINEN" GUT.

lymphtherapie

In der modernen Therapie venöser und lymphatischer Erkrankungen ist die apparative intermittierende Kompression (lympha-mat®) fest integriert. Wirksamkeit und Stellenwert sind vielfach nachgewiesen und dokumentiert. Die Produkte der von uns vertretenen Firma Bösl Medizintechnik sind zum Beispiel zusammen mit der Földi-Klinik entwickelt worden.

Sie setzen durch das 3-Phasen-Gradient*-System neue Massstäbe in der pneumatischen Entstauungstherapie. Der gradiente Druck 100% - 80% - 60% in den einzelnen Luftkammern der Behandlungsmanschetten erzeugt ein physiologisch erforderliches Druckgefälle, distal beginnend. (*Gradient = Druckgefälle)
Die Gradient-Differenz zwischen erster und letzter Luftkammer der Behandlungsmanschette entstand in Anlehnung an die Fertigung von Kompressions-, Thrombosestrümpfen und an die manuelle Lymphdrainage.

Argumente für das Gradient-Prinzip

Das 12-Kammer-Gradient-System ist für alle Einsatzgebiete der apparativen intermittierenden Kompression geeignet. Erhältlich sind Arm-, Bein-, Hüft- und Hosen-Manschetten. Die Geräte sind so konzipiert, dass mit zwei oder sogar drei Behandlungsmanschetten zeitgleich therapiert werden kann. Aus der Strömungslehre ist bekannt, dass der hydrodynamische Widerstand linear zur Rohrlänge wächst. Das Gradient-System arbeitet aufgrund der Wegstrecke und des Trägheitsprinzips distal hoch und proximal unterstützend niedriger.
Ohne äussere Einwirkung fliesst Flüssigkeit immer aus einem hohen Druckniveau in das entsprechend niedere, das Druckgefälle bestimmt die Fliessrichtung. Die verteilten Drücke des Gradient-Systems beeinflussen entscheidend Richtung und Geschwindigkeit.
Ein stetiger Durchfluss über die gesamte Extremität ist gewährleistet, weil die aus dem hohen Druckbereich 100% mobilisierte Flüssigkeit den Bereich des niedrigen Druckbereichs 80% und 60% ungehindert passieren kann.

Für den Patienten ist die durchschnittliche Druckbelastung deutlich niedriger als bei den herkömmlichen Systemen.
Subjektiv empfindet der Patient den proximal abnehmenden Druck als wesentlich angenehmer im Vergleich zu konservativen Therapiegeräten. Spannungsgefühle im Oberschenkelbereich treten nicht mehr auf.

Der 3-Phasen-Gradient harmoniert mit den natürlichen hydrostatischen Gegebenheiten der Extremität und realisiert das physiologisch notwendige Druckgefälle in der Entstauungstherapie.